Pressroom

Denken ist Glückssache.
Falsch.
Es ist das Glück selber

Geist und Genuss in Château d’Orion

Sanft hügelige Landschaft zwischen Atlantikküste und Pyrenäen im Südwesten Frankreichs. Irgendwo zwischen Biarritz und Pau im Béarn liegt das Dorf Orion. Und unweit davon, den Hügel hinauf, dort, von wo man einen ungehinderten Blick auf die Berge hat, befindet sich das Château d’Orion.

Es ist ein typisches französisches Landschloss, das einst den kleinen Weiler Orion versorgte. Ein großer Teil des Schlosses stammt aus dem 18. Jahrhundert. Seine Ausstattung aus mehreren Jahrhunderten birgt Geschichten und Geheimnisse, die das Château dem Besucher in Briefen, Visitenkarten, Bildern, Einrichtungsgegenständen, Kleidern und Kostümen preisgibt.

Vieles hat es erlebt, dieses Schloss. Immer ist es Begegnungsstätte gewesen von Persönlichkeiten, die sich etwas zu erzählen hatten und selbst Geschichte schrieben – wie etwa die Brüder Reclus. Es war der Chirurg Paul Reclus, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris für Aufsehen sorgte, als er mit Kokain als Anästhesiemittel experimentierte. Seiner schönen Tochter Madeleine Reclus widmete Hénri de Regnier, der Dichter und Freund André Gides, ein eigenes Sonett, in dem es heißt: „Ich liebe ihr Haus, das den Namen eines Sterns trägt, den ihre Augen erhellen…“

Neuer Sinn in alten Werten

Seit 2003 ist das Schloss im Besitz der Familie Premauer. Sie knüpft an die Tradition der Haltung der ehemaligen Schlossbesitzer an, die dort von jeher Salons und Begegnungen organisiert haben und veranstaltet seit 2004 u. a. „Denkwochen“ im Château d’Orion. Stück für Stück wurde das Schloss instand gesetzt; nach einem Jahr umfangreicher Renovierungsarbeiten gab es einen herben Rückschlag, als sich herausstellte, dass das komplette Obergeschoss und das Dach von Termiten befallen war. Dennoch blieb vieles erhalten, wurde gesammelt und sortiert. Und so wohnen die Gäste, die sich im Château d’Orion einfinden, in stilvollen Räumen, jeder für sich eigener Zeuge einer vergangenen Zeit, versehen mit allem Komfort des 21. Jahrhunderts.

Die Gastgeberin Elke Jeanrond-Premauer nimmt die Gäste gerne mit auf Spurensuche im traditionsreichen Landschloss. Es gibt viel zu erzählen über die reiche Geschichte des Hauses und seiner Region. Zum Beispiel die von Henri IV dem guten König Frankreichs, der von seinem Großvater mit Jurancon getauft wurde, um ihm Gesundheit und Ansehen zu prophezeihen. Mit diesem Wein werden auch die Gäste in Château d’Orion empfangen.

In jedem Fall steht ein Besuch der Domaine de Cabarrouy im südlichen Jurancon auf dem Ausflugsprogramm. Freya Skoda und Patrice Limousin bauen dort einen Charakterwein erster Güte an.

Grenzenlos begegnen

"Amour et vie", "Liebe und Leben" seien wieder zurückgekehrt bestätigt auch die ehemalige Besitzerin Marguerite Labbé. Seit seiner Restaurierung hat sich Château d'Orion immer mehr zu einer Stätte entwickelt, die auf der Basis der deutsch-französischen Freundschaft Begegnungen und Austausch stiftet. Beispielsweise werden zusammen mit der Universität in Pau und dem Heinrich-Mann-Institut die "Heinrich-Mann-Tage" hier veranstaltet. Der Verein Rencontre d'Orion lädt regelmäßig zu Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und Vorträgen, die mit der Sprache der Kultur der Verständigung dienen. Von Deutschland aus wird dieser Anspruch ebenfalls durch den Freundeskreis Château d'Orion genährt.

Urlaub für Seele, Geist und Körper

Ein Haus mit Geschichte, das Geist und Genuss verbindet. Koch Kunst wird hier gelehrt, Philosophie, Literatur und Musik sind bei den Denkwochen hier zu Hause. Ohne Vorkenntnisse, das Glück des Denkens zu erleben, dafür steht das Angebot in Château d’Orion. Stets führt ein namhafter Vordenker – wie beispielsweise der Schriftsteller und Philosoph Rüdiger Safranski – die 8-12 Teilnehmer durch eine Denkwoche. Aber auch Aufenthalte, die der reichen Kulturlandschaft im Südwesten Frankreichs gerecht werden, sind Attraktion in Château d'Orion. Im Heiligen Jahr 2010 wird der "Jakobsweg" besonders bedacht und der 400. Todestag von Henri IV bietet ebenfalls Anlaß zu einer besonderen Reise.

Eine Woche voll purem Zeitgenuss statt Zeitvertreib. Die Mahlzeiten sind ein Fest für die Sinne mit Köstlichkeiten und Weinen der Region in das vor dem Kamin oder unter der alten Platane zelebriert wird.

Die Vielfalt der Region

Urlaub mit Inspiration jenseits von Touristenströmen, in einer Gegend in der es vieles zu entdecken gibt, das ist der Anspruch von Château d’Oroion. Die bizarre Pyrenäenlandschaft, die Kulturstätten am Rande des Jakobsweges oder die feinen Dorfeste und ihre reiche Tradition gehören dazu. In wenigen Kilometern Entfernung kann man Golf spielen, reiten, einem Parfumhersteller oder einem Lachsfischer begegnen, ein Thermalbad oder Casino besuchen, Einblick in die Herstellung von Schokolade bekommen, sich Mountainbikes ausleihen, über die Pyrenäen fliegen, raften oder die Sterne beobachten.

Die Anreise

Die Homepage verspricht „Um den Schatz zu heben, haben Sie vielfältige Möglichkeiten anzureisen. Sie lassen sich Zeit und kommen über einen gut gewählten Zwischenstopp in Frankreichs schönen Herbergen mit dem Auto ins Béarn. Oder Sie fliegen nach Pau oder Biarritz, von wo wir Sie mit einem Shuttle-Service nach Château d’Orion bringen. Oder Sie nehmen den Zug bis Paris und kommen von dort mit dem TGV über Bordeaux nach Orthez oder Dax. Auch dort holen wir Sie mit dem Wagen ab. Gerne überlegen wir gemeinsam mit den Gästen den ganz persönlichen Weg nach Château d’Orion.

Informationen

Ausführliche Hinweise auf das Programm und die Referenten, die Philosophie der Gastgeberin, die Geschichte des Hauses, eine Bildergalerie und die Anreisemöglichkeiten und Teilnahmebedingungen gibt es im Internet der unter www.chateau-orion.com

Tel.: 0033-559-65 07 74